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„Respekt, positive Energie, Teamplay und Konzentration“ sollen für Erfolge in der anstehenden Oberliga-Saison sorgen


„Respekt, positive Energie, Teamplay und Konzentration“ lauten die vier Maximen, die sich die Oberliga-Basketballer des TV Memmingen vor der neuen Saison auf die Fahnen geschrieben haben.

Ohne Abgänge geht der TV Memmingen in die Oberliga-Saison 2006/07. Dafür wird der Kader mit drei Neuzugängen verstärkt. Neben den Rückkehrern Michael Seidel und Jan Babicky vom VSC Donauwörth kommt Matthias Mantel von der DJK Kaufbeuren zu den Maustädtern. Dadurch wird der TVM-Kader auf die erlaubte Größe von maximal zwölf Spielern gefüllt. Im Aufstiegsjahr 2006 musste der TVM teilweise mit sechs Spielern seine Partien bestreiten. Zudem können die beiden langwierig verletzten Center Sergej Schlegel sowie Andreas Spitzhüttl wieder eingesetzt werden; beide werden möglicherweise bei der zweiten Herrenmannschaft des TVM zunächst wieder Spielpraxis sammeln. Daneben stehen die Jugendspieler Eugen Kaiser (U 20) sowie Woldemar Henkel (U 18) aufgrund der BBV-Reglementarien für alle Herrenmannschaften uneingeschränkt zur Verfügung. Als dritter Aufbauspieler steht für fünf Einsätze der Kapitän und Trainer der zweiten Herrenmannschaft, Alvir Salcin, weiter zur Verfügung.

Das Saisonziel: „Mit dem Abstieg nichts zu tun haben und so viele Spiele wie möglich gewinnen“, heißt die Devise von Trainer Gerald März. Auf jeden Fall will sich der TVM in der Oberliga etablieren. Zudem wollen die Spieler die letzte Oberligasaison (2001/2002) vergessen machen, in der sie nur eine Partie gewinnen konnten.

Der Trainer: Mit dem 39-jährigen Gerald März bleibt der Aufstiegstrainer erhalten. Der Globetrotter hat schon Spiele mit der österreichischen Nationalmannschaft, österreichische Meistertitel sowie Spiele in der US-College-Liga in seiner Bilanz. Zudem hat er mit dem fünffachen NBA-Champion Steve Kerr gespielt. „Er lässt sich im Spiel durch nichts aus der Ruhe bringen und weiß immer, was zu tun ist“, so der Tenor der Spieler. Zieht manchmal sehr spezielle Trainingsmethoden aus dem Hut, wenn mit Medizinbällen und Badelatschen statt Basketbällen trainiert wird. Da der Kader voll besetzt ist, wird er selber wohl nicht mehr spielen.

Spielphilosophie: Im Spiel zählen zu Gerald März‘ Philosophie zwei Dinge: Fastbreak sowie knallharte Manndeckung. Mit diesem simplen Erfolgsrezept konnten schon in der letzten Saison die Zuschauer bei den Heimspielen begeistert werden. Für das Team gelten vier Grundprinzipien, die der Trainer mit der Flipchart in der Halle aufhängt: Respekt, positive Energie, Konzentration und Teamplay.

Die Liga: Die Oberliga Süd besteht aus zwölf Mannschaften, von denen die erste in die Regionalliga aufsteigt und die letzten beiden absteigen. Aufgrund der regionalen Einteilung bleibt dem TVM das Derby gegen Donauwörth, wo bereits Seidel, Babicky und Sertan Akarsu gespielt haben, erspart.

Stärken des Kaders: Die Stärken des Kaders sind erstens Ausgeglichenheit und zweitens „die gute Mischung“. Während erneut alle Altersstufen von 16 (Henkel) bis 40 (Uygun) vertreten sind, ist der Kader in der Breite enorm stark geworden: Punkten kann jeder; letzte Saison konnten mit Uygun, Frank Wassermann, Bernhard Prinz, Samir Turohan, Sertan Akarsu, Jaroslav Hanzalek und Alexander Schnedlitz gleich sieben Spieler zweistellig punkten; dazu kommen mit Babicky, Seidel und Mantel Spieler, die ebenfalls scoren können. Für die harte Manndeckung hat Trainer März mit Akarsu, Nils Ruttmann, Babicky und Schnedlitz haufenweise schnelle Stopper im Team.

Schwächen des Kaders: Ein 2,10 Meter-Center ist nicht im Kader. Laut Trainer März auch nicht nötig: „Die Center, die wir haben, glänzen durch hervorragenden Einsatz und konnten schon letzte Saison unsere Zone freihalten“; daneben sei das TVM-Spiel vor allem auf Tempo ausgerichtet, was perfekt zu dem Kader passe. Eine Schwäche ist daher nach Ansicht des Coaches nicht ersichtlich.

 






MEMMINGEN MACHT DAS SPIEL – UND VERLIERT
Die Oberligabasketballer des TVM verlieren hauchdünn mit 74:77 bei Markt Schwaben


In der ersten Partie der Oberliga-Saison mussten sich die TVM-Basketballer dem TSV Markt Schwaben knapp mit 74:77 (26:39) geschlagen geben. Vor allem durch Leichtsinnsfehler in der ersten Hälfte brachten sich die Akteure selbst um den Erfolg. Dennoch konnte die Mannschaft von Trainer Gerald März überzeugen und hat gezeigt, dass sie in der Oberliga angekommen ist.

Vor dem Spiel gab es den ersten Wehrmutstropfen; ohne Fremdeinwirkung verletzte sich Nils Ruttmann beim Aufwärmen fünf Minuten vor dem Anpfiff am Knie und konnte der Mannschaft nur noch durch Anfeuern helfen. Eine Diagnose steht noch aus. Zudem fehlte Alexander Schnedlitz wegen seines Urlaubs; mit Jan Babicky, Michael Seidel und Matthias Mantel waren jedoch alle drei Neuzugänge dabei. Ganz nach dem Plan von Trainer März konnten die Akteure seine Anweisungen sofort und gut umsetzen; wie schon in der Aufstiegssaison wurde dem Gegner das eigene Tempo am obersten Limit aufgezwungen. Mit harter Verteidigung und schnellen Fastbreaks waren die Memminger sofort im Spiel – bis auf einen Faktor: Leichtsinnsfehler. Von Anfang an wurden freie Korbleger verworfen (statt der üblichen zwei pro Spiel waren es diesmal zehn bis zwölf Stück – etwa 20 Punkte, von denen am Ende drei fehlen sollten), und sogenannte „unforced errors“ brachten die Akteure zum Verzweifeln: So wurde der Ball auf den Fuß gedribbelt und sprang weg oder rutschte aus der Hand. Trotzdem stand es nach zehn Minuten „nur“ 14:18 aus Sicht der Gäste. Bis zur Halbzeit konnten die Schwächen nicht abgestellt werden, so dass der Rückstand dann schon 26:39 betrug.

Gute Stimmung in der Mannschaft – 17 Punkte aufgeholt

Kurioserweise stellte der Spielverlauf das Ergebnis auf den Kopf, denn der TVM bestimmte ganz nach Plan von Trainer März die Geschwindigkeit wie zu Bezirksligazeiten. Auch unter dem Korb hatten sich die Akteure schnell auf die etwas härtere Gangart in der Oberliga eingestellt – Foulprobleme hatte niemand. Lediglich die Ballverluste und vergebenen Chancen hingen den Spielern nach. Dennoch ließ niemand dem Kopf hängen, jeder Spieler glaubte daran, dass der inzwischen auf 17 Punkte angewachsene Rückstand noch einzuholen sei. Die Bankspieler sowie die zwei TVM-Anhänger, die dabei waren, feuerten ihr Mannschaft lauter an als die Zuschauer der Gastgeber an, die einfach übertönt wurden.

„Showtime“ kommt erst im letzten Viertel zum Rollen

Im letzten Viertel war es dann soweit, das von Trainer März „Showtime“ benannte spektakuläre System („Fastbreak, laufen und laufen und laufen“) kam endlich ins Rollen. Hatten die TVM-Akteure schon die dreißig Minuten zuvor das Spiel gemacht und nur viele einfache Punkte vergeben, war jetzt kein Halt mehr im Memminger Spiel. Als die Gastgeber den Sieg schon sicher glaubten, war der TVM wieder da, in der Intensität der an der Obergrenze: Mantel, Bernhard Prinz und Hakki Uygun räumten am eigenen Brett auf und es wurde kein Rebound mehr hergegeben. Sertan Akarsu und Babicky machten in der Verteidigung sogar drei Ballgewinne hintereinander. Vorne trafen Babicky, Seidel und Uygun wichtige Würfe und schon war der TV wieder dran – nur noch 65:72 vor den letzten zwei Minuten, die an Spannung nicht zu übertreffen waren. Die Akteure von Markt Schwaben wollten den Sieg nur noch über die Zeit retten; der TVM gab nicht auf: So stand es elf Sekunden vor dem Ende scheinbar aussichtslos 71:76 für den TSV Markt Schwaben, als Prinz sechs Sekunden vor Abpfiff einen Dreier zum 74:76 trifft – Zeit gestoppt – Einwurf Markt Schwaben und Uygun macht das Foul, um die Zeit zu stoppen – noch zwei Sekunden. Von den Freiwürfen ist nur einer drin. Die übrigen zwei Sekunden reichen nur noch bis zur Mittellinie, von dort muss Uygun den unmöglichen Wurf nehmen und verfehlt knapp die Sensation; Memmingen verliert 74:77. Aufgrund der vielen Ballverluste in Halbzeit eins haderten zwar viele Spieler mit sich selbst, aber alle Akteure gehen erhobenen Hauptes in die nächste Partie – die Moral und Einstellung der Mannschaft hat 40 Minuten lang immer gestimmt – aufgegeben hatte niemand.

TV Memmingen: Jan Babicky (18 Punkte), Michael Seidel (16), Bernhard Prinz (12), Hakki Uygun (11), Sertan Akarsu (6), Matthias Mantel (4), Samir Turohan (3), Jaroslav Hanzalek (2), Frank Wassermann (2), Nils Ruttmann (verletzt)

Im Oktober kommt es am nächsten Spieltag zum ersten Heimspiel. Der TV Memmingen empfängt am Dienstag, den 3.10. die SlamaJama Gröbenzell. Anpfiff ist um 18.30 Uhr in der Memminger Bismarckhalle (Kaisergraben 47). Der Eintritt ist wie immer frei. Die Mannschaft freut sich auf die vielen Anhänger, die die Bismarckhalle in der letzten Saison zur uneinnehmbaren Festung gemacht haben.

 






EINE 20 MONATE LANGE SIEGESSERIE REISST
TVM-Basketballer verlieren erstes Heimspiel seit fast zwei Jahren


Am zweiten Spieltag der Oberliga Süd musste sich die Mannschaft des TV Memmingen gegen die SlamaJama Gröbenzell mit 75:90 (40:44) geschlagen geben. Eine Hälfte lang konnten die Gastgeber gegen den Vorjahres-Vizemeister gut mithalten, ehe in der zweiten Hälfte die Gäste kontinuierlich Stück für Stück davonzogen. Erstmals seit Anfang Februar 2005 musste sich der TVM vor eigenem Publikum wieder geschlagen geben. In der Tabelle liegt die Mannschaft jetzt noch sieglos auf Platz neun (von zwölf).

Zum ersten Heimspiel war eine für Oberligaverhältnisse einmalige Kulisse geboten; für das Memminger Publikum 2006 schon Gewohnheit: Wie immer eine Spielervorstellung mit Scheinwerfern, dazu Riesenporträts (per Beamer an die Hallenwandgeworfen) und gewitzten Kommentaren von Publikumsliebling Toni Demirci. Dazu eine Kindertanzgruppe und eine Saisoneröffnungsrede vom Technischen Leiter und Vorstandsmitglied des TVM, Max Halder. Daneben 260 lautstarke Zuschauer, die eine randvolle Haupttribüne überforderten, so dass jeder, der Hallenturnschuhe dabeihatte, nach unten in die Halle „verlegt“ wurde, damit auf der Tribüne genug Platz blieb. Im Spiel zeigte sich sehr schnell, dass zwei Teams mit derselben Spielphilosophie aufeinander trafen: Kein übergroßen Center in den Mannschaften, dafür schnelles Fastbreak-Spiel, größtenteils Manndeckung, nur ganz selten Zonenverteidigung sowie einen tiefen, gleichwertig besetzten Kader.. Vom Start weg entwickelte sich die Partie ausgeglichen; nach sechs Minuten stand es 11:12. Die Memminger Mannschaft (bis auf den nach wie vor verletzten Nils Ruttmann vollzählig) konnte unter lautstarker Unterstützung der tobenden Halle sogar eine kleine Führung erspielen; 24:22 stand es nach dem ersten Abschnitt. Mit einigen spektakulären Fastbreaks wurde der Abstand dann auf 30:22 ausgebaut. Die Gäste, die sich durch nichts aus der Ruhe zu bringen lassen schienen, konterten rasch und glichen noch vor der Pause aus. Zwei Minuten Verteidigung verschlafen Auch nach dem Seitenwechsel ging es wie zuvor weiter, ehe beim Stand von 47:50 den Gastgebern eine entscheidende Schwächeperiode in der Verteidigung unterlief - 120 Sekunden später hieß es 47:62. Dabei hatten die zuvor in der Defensive durchaus überzeugenden Memminger Akteure mit drei beeindruckenden Blocks (Jan Babicky und Bernhard Prinz) sowie einigen Ballgewinnen (Alexander Schnedlitz stahl allein viermal dem Gegner den Ball) einige Male donnernden Szenenapplaus erhalten. In der Folge kamen die Maustädter nicht mehr heran; Trainer Gerald März erklärte: „Im Nachhinein müssen wir zugeben, dass die Gegner zum jetzigen Zeitpunkt etwas besser waren als wir. Allerdings haben wir uns jetzt auch nach zwei Partien an die Gangart in der Oberliga gewöhnen können.“ Einen versöhnlichen Abschluss bot das TVM-Team seinen Zuschauern, als es sich dann doch nicht „abschießen“ lassen wollte und einen 63:84-Rückstand zwei Minuten vor dem Ende noch zum 75:90-Endstand verkürzte. Während das Wurfglück versagt blieb (schwache 39% Trefferquote aus dem Feld), konnte das Team von März auch seine Stärken zeigen: 21 von 25 Freiwürfen fanden ihr Ziel (starke 84%, Ligaschnitt 58%), eine erneut ausgeglichene Mannschaftsleistung, in der kein Leistungseinbruch auch bei der kompletten zweiten Einheit zu erkennen ist; und vor allem Kampfgeist. Letzteres blieb auch dem erfolgsverwöhnten Publikum nicht verborgen, das daher trotz der Niederlage am Ende noch einen lautstarken Applaus für das Team übrig hatte.

In der Tabelle liegt der TV Memmingen jetzt auf Platz neun mit 0:4 Punkten.

TV Memmingen: Jan Babicky (21 Punkte), Matthias Mantel (12), Michael Seidel (11), Alexander Schnedlitz (8), Jaroslav Hanzalek (8), Hakki Uygun (5), Frank Wassermann (5), Bernhard Prinz (2), Samir Turohan (2), Sertan Akarsu (1), Woldemar Henkel, Nils Ruttmann (verletzt)

Termine: An den kommenden drei Spieltagen ist der TV Memmingen dann „on the road“, also auswärts unterwegs: Zunächst gastiert der TVM beim TSV Wasserburg (8.10.) und beim TSV Penzberg (14.10), die beide mit 2:2 Punkten unmittelbar vor dem TV liegen. Danach besucht der TVM den Favoriten und Tabellenführer, Basket Srbija München (21.10).

Das Losglück hat dann für einen neuen Heimspieltermin gesorgt: Am Samstag, den 28.10. empfängt der TV Memmingen im Bayernpokal in der 2. Runde den SSV Schrobenhausen aus der Oberliga Mitte. Beginn ist um 19.00 Uhr in der Bismarckhalle. Dem Sieger des Bayernpokals winkt eine Teilnahme im DBB-Pokal in der kommenden Saison.

In der Liga geht es am 4.11. zu Hause gegen den MTSV Schwabing weiter. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

 






2 Siege und 1 Niederlage innerhalb einer Woche


Basketballer des TV Memmingen verlieren zunächst gegen Slama Jama Gröbenzell, siegen dann beim TSV Wasserburg und ergattern zusätzlich noch einen Erfolg am Grünen Tisch.

Am zweiten Spieltag der Oberliga Süd (Dienstag, 03.10.) empfing der Aufsteiger aus Memmingen den Aufstiegskandidaten aus Gröbenzell. Ca. 280 Zuschauer sorgte für eine, in der Oberliga, einmalige Kulisse. Zudem wurde den Zuschauern auch mit einer Spielervorstellung und Einlagen der TVM Kindertanzgruppe einiges geboten. Das Spiel entwickelte sich gleich zu anfangs sehr ausgeglichen. Nach 6. Minuten stand es 11:12 aus Sicht der Gastgeber. Durch die lautstarke Unterstützung der Zuschauer konnte der TVM sogar eine 24:22 Führung zum Ende des ersten Viertels heraus spielen. Der Vorsprung wurde sogar noch vergrössert, doch die Gäste liessen sich durch nichts aus der Ruhe bringen und konnten bis zur Halbzeit wieder ausgleichen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die Memminger 2 Minuten in denen der Favorit aus Gröbenzell den Vorsprung von 47:50 auf 47:62 ausbaute und sich diesen auch bis zum Ende hin nicht mehr nehmen lies. So verlor der Aufsteiger aus der Maustadt sein erstes Heimspiel in dieser Saison. Vor dem schweren Auswärtsspiel in Wasserburg (am Sonntag, 08.10.) erreichte die Memminger eine durchaus willkommene Nachricht. Das erste Saisonspiel beim TV Markt Schwaben (74:77 aus Memminger Sicht) wurde nachträglich am Grünen Tisch dem TVM zugesprochen. Die Mannschaft aus Markt Schwaben hatte einen nicht einsatzberechtigten Spieler in diesem Spiel eingesetzt und somit wird das Spiel mit 2:0 Punkten für den TVM gewertet. Jetzt doch schon 2 Punkte auf der Seite zu haben gab den Korbjägern mehr Selbstvertrauen und Sicherheit für das schwere Spiel beim TSV Wasserburg. Das Spiel starte sehr ausgeglichen. Nach 5 Minuten stand es 8:8. Dann folgte allerdings eine Schwächephase der Maustädter und so konnten sich die Gastgeber innerhalb von drei Minuten auf 22:8 absetzen. Das Team von Trainer Gerald März liess sich aber trotzdem ihre positive Stimmung nicht nehmen und kam zu Beginn des zweiten Abschnitts bis auf vier Punkte heran. Vorallem eine gute Verteidigungsarbeit war der Schlüssel dazu. Dem Gegner wurden schwere Würfe aufgezwungen und die Rebounds wurden alle eingesammelt. Hier zeichneten sich vor allem Samir Turohan, Hakki Uygun, Matthias Mantel, Jaro Hanzalek und Bernhard Prinz aus. Durch einen „Dreier“ von Jan Babicky in der letzten Sekunde vor Halbzeit war dann der TVM mit 49:45 vorne. Im dritten Viertel konnte der Vorsprung gehalten werden. Er betrug immer zwischen fünf und acht Punkte. Auch hierfür war vor allem die gute Ball-Raum Verteidigung verantwortlich. Immer wieder wurde den Spielern aus Wasserburg, durch Alex Schnedlitz, Sertan Akarsu, Jan Babicky, Michael Seidel und Frank Wassermann, der Ball abgenommen und durch zahlreiche Schnellangriffe der Vorsprung noch ein bisschen ausgebaut. Wie schon vor der Halbzeit wurde auch im dritten Spielabschnitt mit der letzten Sekunde ein „Dreier“ versenkt. Noch 2,5 Sekunden auf der Uhr - Pass über das ganze Feld und Alex Schnedlitz trifft aus schier unmöglicher Position. Im letzten Viertel betrug der Vorsprung dann sogar bis zu 12 Punkte. Doch die Gastgeber kamen nochmals bis auf vier Punkte heran. Die Minuten auf der Spieluhr liefen herunter und so versuchte die Mannschaft aus Wasserburg mit frühzeitigen Fouls die Spieler des TVM an die Freiwurflinie zu schicken. Doch die Memminger liessen sich nicht beirren und verwandelten die entscheidenden Würfe. Jetzt steht der TV Memmingen mit 4:2 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz. Jetzt stehen aber weitere zwei schwere Auswärtspartien beim TSV Penzberg und bei Srbja München bevor. Das nächste Heimspiel wird am Wochenende 28/29.10.06 stattfinden wenn es im Bayernpokal gegen die Mannschaft aus Schrobenhausen um den Einzug in die nächste Runde geht. (Genauer Termin steht noch nicht fest). Für den TVM spielten: gg. SJ Gröbenzell: Jan Babicky (21 Punkte), Matthias Mantel (12), Michael Seidel (11), Alexander Schnedlitz (8), Jaroslav Hanzalek (8), Hakki Uygun (5), Frank Wassermann (5), Bernhard Prinz (2), Samir Turohan (2), Sertan Akarsu (1), Woldemar Henkel gg. TSV Wasserburg: Jan Babicky (22 Punkte), Alexander Schnedlitz (17), Michael Seidel (14), Hakki Uygun (9), Matthias Mantel (8), Samir Turohan (8), Sertan Akarsu (8), Jaroslav Hanzalek (7), Frank Wassermann (2), Bernhard Prinz (2), Woldemar Henkel






TVM-BASKETBALLER LANDEN AUF DEM BODEN

Hochverdiente 74:91-Niederlage gegen Penzberg

Nachdem die Oberliga-Basketballer des TV Memmingen am vergangenen Wochenende mit vier gewonnenen Zähler (wie berichtet) auf Platz vier gesprungen waren, folgte jetzt eine deutliche Niederlage gegen den TSV Penzberg. Gegen einen spielerisch nicht überlegenen Gegner brachten sich die Maustädter von Beginn an durch viele eigene Fehler um den Erfolg. Am Ende war der Rückstand so groß, dass ein starkes Schlussviertel nur noch zur Ergebniskosmetik genügte. In der Tabelle steht der TVM mit 4:4 Punkte auf Platz sechs im Mittelfeld.


Nur 20 Sekunden sah es gut aus für die Memminger Oberligabasketballer, Jaroslav Hanzalek hatte den ersten Korb der Partie für die Gäste aus Memmingen erzielt – drei Minuten später stand es bereits 12:2 für den TSV Penzberg. Die meisten Punkte kassierten das Team von Trainer Gerald März durch Freiwurfe; schon nach dem ersten Viertel hatten die TVM-Akteure, die häufig einen Schritt zu spät kamen, Foulprobleme.

Im Laufe der ersten Halbzeit war kein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage zu spüren – im Gegenteil: Ein Ballverlust nach dem anderen seitens der Maustädter (insgesamt 37 statt durchschnittlichen 20) und haufenweise Fouls erleichterten es dem Gastgeber, die Führung kontinuierlich auszubauen. Bis zum Halbzeitpfiff stand es bereits 34:53. Zudem musste Matthias Mantel schon im ersten Viertel das Spiel mit Leistenbeschwerden beenden. Des weiteren brachten sich die TVM-Akteure durch Streitereien mit dem Schiedsrichter selbst aus dem Konzept – so hatte Kapitän Hakki Uygun bereits nach vier Minuten Spielzeit fünf Fouls kassiert – das letzte ein technisches Foul in der Halbzeitpause. Das führte dazu, dass das dritte Viertel mit zwei Freiwürfen plus Ballbesitz für die Gastgeber begann.

Trainer März, der mit der Schiedsrichterleistung zwar auch nicht zufrieden war, erklärte sich nicht bereit, das als Ausrede gelten zu lassen: „Der Schiedsrichter, egal wie gut oder schlecht er pfeift, kann nichts dafür, wenn beim Rebound drei Penzberger und kein Memminger steht.“ Im dritten Abschnitt konnten der TVM immerhin eine gute Nachricht verzeichnen; Forward Nils Ruttmann konnte nach drei Spielen Verletzungspause sein erstes Spiel machen. Das Spiel drohte allerdings immer mehr zur Lehrstunde für die Maustädter zu werden, als der Vorsprung nach 30 Minuten 30 Punkte betrug (77:47). Erst im Schlussabschnitt wechselte zumindest in der Verteidigung das Gesicht der TVM-Spieler: Dank eines 14:2-Laufs konnte die Führung von über 30 Punkten (82:51) auf 19 (84:65) verringert werden. Zum Sieg reichte es freilich nicht mehr, allerdings konnten noch einige schnelle Fastbreaks abgeschlossen werden und zumindest ein Viertel der spektakuläre Flair von März´ System „Showtime“ gezeigt werden. So konnte am Ende das letzte Viertel mit 27:14 deutlich gewonnen werden und der Endstand lautete 74:91. TV Memmingen: Michael Seidel (15 Punkte), Sertan Akarsu (13), Frank Wassermann (11), Alexander Schnedlitz (7), Jan Babicky (7), Jaroslav Hanzalek (6), Hakki Uygun (5), Bernhard Prinz (4), Samir Turohan (2), Nils Ruttmann (2), Matthias Mantel (2)

Am kommenden Samstag gastiert der TVM beim ungeschlagenen Tabellenführer Srbija München. Am Wochenende danach (28./29.10) wurde dem TVM ein Heimspiel für die zweite Runde des Bayernpokals zugelost; der genaue Termin ist noch nicht bekannt.







STARK VERBESSERT – DENNOCH DEUTLICHE NIEDERLAGE

Gegen den Tabellenführer der Oberliga Süd unterliegt der TVM klar mit 78:108

Im dritten Auswärtsspiel in Folge konnte die Basketballmannschaft des TV Memmingen nur eine Halbzeit im Spiel bleiben (40:51), bevor Srbija München einen klaren 78:108 – Sieg erspielte. Trotz der deutlichen Niederlage konnte das Team der Maustädter sich stark verbessert präsentieren und phasenweise überzeugen.


Zum vierten Mal im fünften Spiel konnte das Team von Gerald März nicht vollzählig antreten; Alexander Schnedlitz und Matthias Mantel fehlten – wobei Mantel noch das Aufwärmen unter Schmerzen probierte, dann jedoch trotzdem passen musste. Von Beginn an war ein Klassenunterschied zum teilweise ungenügenden Verteidigungsverhalten der Memminger beim Vorwochenspiel in Penzberg zu erkennen: Erstmals in der laufenden Spielzeit mussten die TVM-Akteure nicht einem hohen Rückstand hinterherlaufen, sondern fanden ordentlich ins Spiel (14:17 nach acht Minuten). Grund dafür war die Einstellung in der Verteidigung vor allem in der eigenen Zone und beim Rebound. Allerdings spielten die noch ungeschlagenen Münchener außerordentlich diszipliniert im Angriff und punkteten kontinuierlich – als dann die erste Schwächephase der Maustädter im Abschluß folgte, stand es prompt 22:38. Den inzwischen großen Rückstand konnten der TVM dann durch ein 7:0 vor dem Halbzeitpfiff noch auf 40:51 verkürzen. Völlig unbeeindruckt bauten die Gastgeber die Führung langsam, aber stetig wieder aus, bis sie wieder auf dem gleichen Stand war (59:75 nach drei Vierteln). Im Schlußabschnitt trumpfte dann Aufbau Sertan Akarsu (Topscorer mit 22 Punkten) groß auf und punktete gleich mehrfach nach spektakulären Eins-gegen-Eins-Situationen. Trotz allem Bemühen konnten sich die Memminger aber nicht mehr unter die Zehn-Punkte-Marke an die Münchener heranarbeiten – der Vorsprung wuchs weiter.

So stand am Ende eine 78:108 – Niederlage zu Buche, die jeden Beobachter verwundern musste: Die TVM-Spieler trafen ordentlich aus dem Feld, die Ballverluste hielten sich im ordentlichen Rahmen und auch die Schnelligkeit nach vorne war höher als bisher in dieser Saison. Dass trotz der rundumverstärkten Memminger Leistung eine so klare Niederlage herauskam, erklärte Trainer März so: “Sehr diszipliniert die Würfe herausgespielt, kluge Wurfauswahl und dazu eine starke Trefferquote. Allerdings,“ so März weiter, „kommen wir jetzt nach drei Wochen auch wieder in unsere Halle und können mal wieder auf unsere Körbe werfen“.

Trotz der Niederlage bleibt die Mannschaft auf Platz sechs in der Oberliga Süd. TV Memmingen: Sertan Akarsu (22 Punkte), Hakki Uygun (13), Michael Seidel (11), Frank Wassermann (10), Bernhard Prinz (9), Jan Babicky (5), Jaroslav Hanzalek (4), Samir Turohan (4), Nils Ruttmann, Matthias Mantel (verletzt) Am kommenden Sonntag erwartet der TVM in der 2. Runde des Bayernpokals den SSV Schrobenhausen aus der Oberliga Mitte. Anpfiff ist am Sonntag, den 29.10. um 18.00 Uhr in der Memminger Bismarckhalle. Am Samstag darauf gastiert der MTSV Schwabing in der Bismarckhalle.

 






UNGLÜCKLICHE POKALNIEDERLAGE NACH VERLÄNGERUNG

TVM Memmingen verpasst den Einzug in die dritte Pokalrunde

In der zweiten Runde des Bayernpokals begrüssten die Oberliga-Basketballer die Mannschaft des SSV Schrobenhausen aus der Oberliga Mitte. Bis auf Routinier Jaro Hanzalek konnte Trainer Gerald März seine komplette Mannschaft einsetzen. Ein Sieg in dieser zweiten Runde wird durch ein Aufeinandertreffen mit einem höherklassigen Gegner in der nächsten Runde besonders „schmackhaft“ gemacht. So war es das erklärte Ziel in der nächsten Runde eine Mannschaft aus der Regionalliga in Memmingen begrüssen zu können.


Zu Beginn eröffnete sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. So stand es aus Sicht der Maustädter 8:9 in der fünften Spielminute. Wie so oft gelangen dem Gastgeber in der Offensive einige gelungene Aktionen. In der Verteidigung allerdings konnte der TVM, die von Trainer Gerald März geforderten Massnahmen nur selten umsetzen. So ging es hin und her und erst zum Ende des ersten Viertels konnte man sich auf 25:19 absetzen. Im zweiten Abschnitt unterliefen dem Gastgeber aber aufeinmal, wie so oft im bisherigen Saisonverlauf, zu viele einfache Fehler. Dadurch wurde ein 32:25 Vorsprung innerhalb von zwei Minuten verschenkt und die Gäste hatten ausgeglichen. Weiterhin verlief das Spiel sehr spannend und zum Ende der ersten Hälfte waren die Mannen aus Schrobenhausen mit 45:42 in Führung. Zu Beginn des dritten Viertels wollten die Maustädter den Gegner früher unter Druck setzen um so mehr Ballgewinne in der Verteidigung einzufahren. Dies gelang allerdings überhaupt nicht. Ein ums andere Mal gelangen den Gästen einfache Körbe, die so nicht passieren dürfen. Trotzdem wurde das Team weiterhin hervorragend von den, diesmal nicht so zahlreichen, aber dafür lautstarken Fans unterstützt. Und dies zeigte Wirkung; auf einmal wurde aus einer ,zumindest besseren Verteidigung, konzentriert nach vorne gespielt und die gebotenen Chancen genutzt. Die logische Folge war ein 72:68 Vorsprung zu Beginn des Schlussabschnitts. Der TVM konnte die Führung noch weiter ausbauen; 88:79 ca. zwei Minuten vor Schluß. Gerade in dieser Phase merkte man den Spielern aber die fehlende Ruhe und Erfahrung an. Es wurde zu früh abgeschlossen und dadurch die verbleibende Spielzeit nicht heruntergespielt. So kam der Gegner mit zwei Dreipunkte-Würfen noch zum 91:91 Ausgleich und es ging in die Verlängerung. Bis zum 97:98 egalisierten sich beide Teams noch, aber nachdem den Gästen weitere zwei Körbe in Folge gelangen konnte der TVM nur noch versuchen mit Fouls die Uhr zu stoppen und die Schrobenhausener an die Freiwurflinie zu schicken. Diese wurden allerdings ordentlich verwandelt und so verlor der TVM mit 100:107.

Am nächsten Samstag geht es in der Oberliga weiter, wenn mit dem MTSV Schwabing eines der Top-Teams in Memmingen gastiert. Spielbeginn ist um 19:15 Uhr. Dort muss der TVM Selbstvertrauen für die zwei darauf folgenden, richtungsweisenden Spiele in Rosenheim und gegen Germering tanken. TV Memmingen: Michael Seidel (23 Punkte), Jan Babicky (21), Bernhard Prinz (13), Matthias Mantel (13), Hakki Uygun (8), Samir Turohan (6), Alexander Schnedlitz (6),Frank Wassermann (6), Sertan Akarsu (4) und Nils Ruttman

 







DEN TABELLENZWEITEN FAST GESTÜRZT


Die Basketballmannschaft des TV Memmingen verliert erneut nach Verlängerung 97:101 (32:48, 84:84) Gegen den MTSV Schwabing sahen rund 120 Zuschauer zwei Gesichter der Oberligamannschaft des TVM: Nach einer verkorksten ersten Spielhälfte (32:48) drehten die Maustädter das bereits verloren geglaubte Spiel (19 Punkte Rückstand) und zwangen die Gäste aus Schwabing in die Verlängerung. Wie schon die Woche zuvor musste der TVM das Feld jedoch als Verlierer verlassen.

Lediglich ohne den beruflich verhinderten Jaroslav Hanzalek konnte das Team von Trainer Gerald März nahezu vollzählig antreten und schon gleich zu Beginn des zweiten Saisonheimspiels eine Trendwende einleiten: Hatten die Maustädter bisher in allen Partien schnell hoch zurückgelegen, konnte die Anfangsphase diesmal ausgeglichen gestaltet werden; 8:8 stand es nach fünf Minuten – allerdings der letzte Gleichstand bis zum Schlusspfiff. In der Folge war es das eigene Unvermögen, das den TVM aus der Partie brachte, wie März feststellte: „Wenn der Gegner ein, zwei Spieler hat, die alles von außen treffen, ist das nicht komplett zu verhindern...allerdings muss dann die Zone [der Raum unter dem Korb] dicht sein“. Genau dort haperte es aber, viel zu oft standen TVM-Akteure Spalier, als Spieler der Gäste fast nach Belieben in die Zone zogen und punkteten. Bis zur Pause war der Rückstand gegen den Tabellenzweiten schon auf 32:48 angewachsen. Nach der Pause schien dann ein neues Spiel zu beginnen: Seelenruhig hatte März in der Kabine seinen Spielern wiederholt vorgetragen, was zu tun sei: „Unsere Zone gehört uns“. Plötzlich klappte es auch. Die Defensive steigerte sich schlagartig und ließ die Gäste jeweils acht Punkte pro Viertel weniger als zuvor machen.Daraus resultierten dann gegen die immer mehr verunsicherten Gäste einige Fastbreaks und vor allem wichtige Punkte am Brett, die das Spiel wieder offen gestalteten – daher war es nicht verwunderlich, dass die Topscorer diesmal nicht Seidel und Babicky hießen, sondern die beiden Center Samir Turohan und Matthias Mantel, die in Hälfte zwei Alleinunterhalter am Brett der Gäste waren. Ein zwischenzeitlicher 19-Punkte-Rückstand (39:58 nach 26 Minuten) konnte unter lautstarker Unterstützung von 120 Zuschauern so immer weiter verringert werden, bis es elf Sekunden vor dem Abpfiff 81:82 aus Sicht des TVM stand. Die Achterbahnfahrt des Jan Babicky In den an Spannung nicht zu übertreffenden Schlusssekunden war es Jan Babicky, dem ein Ballgewinn gelang, der das Spiel schon zu Gunsten des TVM schon gewonnen zu haben schien; doch Babicky wurde Opfer der Nerven und verschoss einen ganz freien Korbleger. Nach dem nötigen Foul zum Zeitstoppen nahm März eine Auszeit und erklärte den letzten Angriff, danach trafen die Gäste beide Freiwürfe: 81:84 und noch fünf Sekunden. Einwurf Memmingen. Der Ball findet an der Mittellinie – wie in Hollywoods Drehbüchern geschrieben – Babicky, der ein Dribbling Richtung Korb macht und aus über neun Metern wirft. Der Ball fällt nach dem Schlusspfiff in den Ring und zählt – Verlängerung. Die Zuschauer waren völlig aus dem Häuschen und Babicky der gefeierte Mann. In der Verlängerung lief es auch zunächst gut für den TVM, bis 40 Sekunden vor dem Ende stand es 96:96. Danach wurden jedoch zwei Angriffe vergeben und die Gäste konnten uneinholbar davonziehen. Am Ende ging die Partie mit 97:101 n.V. verloren.

TV Memmingen: Samir Turohan (19 Punkte), Matthias Mantel (17), Hakki Uygun (16), Jan Babicky (15), Alexander Schnedlitz (10), Bernhard Prinz (6), Sertan Akarsu (5), Michael Seidel (5), Nils Ruttmann (2), Frank Wassermann (2) Mit erhobenen Haupt kann der TVM jetzt in die zweite Hälfte der Hinrunde gehen: Einerseits wurden bis auf den FC Bayern München alle Gegner aus der oberen Hälfte schon gespielt, andererseits wirkte die Leistung in Halbzeit zwei wie ein erlösender Durchbruch der TVM-Akteure. Zuletzt hatte der TVM bereits vier Auswärtsspiele bei erst zwei Heimspielen. Mit 4:8 Punkte steht die Mannschaft jetzt auf Platz sieben. Trainer März fasst die Stimmung zusammen: „Letztes Jahr sind wir auch mit 4:8 gestartet, bevor wir einen Lauf hatten. Hier entsteht ein tolles Team.“






BASKETBALLER VERSPIELEN DEN SIEG IN ZWEI MINUTEN

Knappe 85:90 (36:46) – Niederlage des TV Memmingen den die DJK Rosenheim


Beim Auswärtsspiel in Rosenheim präsentierte sich die Oberligamannschaft des TV Memmingen einmal mehr mit zwei Gesichtern: Nach schwachem Beginn folgte ein starkes zweites Viertel, bevor eine 18-Punkte-Führung im letzten Abschnitt noch abgegeben wurde. Besonders die Schwankungen in der Defensive waren nicht zu übersehen; während das zweite Viertel stark mit 24:9 gewonnen wurde, ging das Schlussviertel mit 18:37 verloren. In der Tabelle der Oberliga Süd rutscht der TVM damit von Platz sieben auf Platz acht.


Mit acht Spielern waren die Maustädter zum Schlusslicht nach Rosenheim gereist (ohne Sertan Akarsu, Hakki Uygun, Jaroslav Hanzalek und Woldemar Henkel), um dort den zweiten regulären Sieg zu holen (wie berichtet, wurde ein Sieg am grünen Tisch zugesprochen). Nach gutem Beginn (7:2 für das Team von Gerald März) zeigte sich schnell, wo an diesem Tag das Problem war: Die Verteidigung. Ohne Intensität und mit teilweise verheerenden Stellungsfehlern konnte sich der Gastgeber schnell absetzen (27:22 nach zehn Minuten). Die zweiminütige Viertelpause nutzte Trainer März ausschließlich dazu, die Defensive zu besprechen – mit Erfolg: In Abschnitt zwei war das zweite Gesicht des TV zu sehen: Konzentriertes Stellungsspiel, bessere Helpside-Verteidigung und zudem starke Reboundarbeit (allein Matthias Mantel sicherte sich 13mal den Ball). Demzufolge wurde das zweite Viertel mit nur neun Gegenpunkte 24:9 gewonnen und zur Halbzeit war ein klarer 46:36-Vorsprung erreicht. Nach der Pause wurde dieser kontinuierlich ausgebaut und nach zwischenzeitlichem 18 Punkte-Vorsprung stand ein 68:54 vor dem Schlussabschnitt zu Buche. Im Angriff waren es erneut die starken Center Samir Turohan und Matthias Mantel (je 18 Punkte), sowie Topscorer Michael Seidel (26), die von den Rosenheimern nie in den Griff zu bekommen war. Ebenfalls überzeugen konnte Aufbau Alexander Schnedlitz, der nach Akarsus Verletzung 40 Minuten bei nur vortrefflichen zwei Ballverlusten durchspielte und das Spiel gut sortierte. In der Folge plätscherte das Schlussviertel etwas vor sich hin, allerdings schlichen sich vermehrt wieder Unaufmerksamkeiten in der Verteidigung ein; der Vorsprung betrug nur zwei Minuten vor Schluss noch beruhigende zehn Punkte (82:72). Was danach folgte, bewies die alte Phrase, dass im „Basketball halt alles möglich ist“ – allerdings waren diesmal die TVM-Akteure allein daran schuld: Nachdem sich schon die Minuten zuvor angedeutet hat, dass die Aufmerksamkeit nachließ, war nun keine Verteidigung mehr zu erkennen. Die Spieler liefen den Gastgebern nur hinterher, ohne Druck auf den Ball zu entwickeln; und erneut offenbarte sich die Reboundschwäche der Mannschaft (Mantel war inzwischen bereits ausgefoult). So passierte das eigentlich Unmögliche und die Führung wurde nicht nur verspielt, sondern die Gastgeber gingen sogar in Führung. Im Angriff wurde die schlechte Wurfauswahl zum Verhängnis; bis auf zwei Freiwürfe machte der TVM keine Punkte mehr und musste sich schließlich 85:90 geschlagen geben. Damit beendete der TVM das Spiel mit 2:18 (!) Punkten in den letzten zwei, beziehungsweise 0:12 Punkten in der letzten Minute. Das Defensivproblem wurde danach im Mannschaftskreis ausgiebig besprochen, Ersatz-Kapitän Michael Seidel fasste zusammen: „So was können wir keinem Zuschauer bieten! Wir werden jetzt mit maximaler Konzentration und maximalem Einsatz ins nächste Spiel gehen“ In der Tat waren es lediglich diese zwei Dinge, die der DJK Rosenheim den Sieg brachten.

TV MEMMINGEN: Michael Seidel (26 Punkte), Matthias Mantel (18), Samir Turohan (18), Alexander Schnedlitz (9), Frank Wassermann (7), Jan Babicky (5), Bernhard Prinz (2), Nils Ruttmann

 

 







SIEG GEGEN GERMERING

100 : 84 Sieg für den TV Memmingen gegen Germering

Welche Worte genau Trainer Gerald März vorgestern Abend in der Halbzeitpause beim Basketball-Spiel der Oberliga zwischen dem TV Memmingen und Germering benutzt hat, darüber gab es nach Spielschluss verschiedene Angaben. Während TVM-Spieler Michael Seidel davon sprach, er und seine Teamkameraden seien verbal "in den Hintern getreten" worden und der Coach die Meinung vertrat, er habe "konstruktiv aber direkt eine Perspektive aufgezeigt", sagte Spieler Bernhard Prinz: "Ich würde sagen, es war eine Mischung aus beidem." In jedem Fall kam der konstruktive Verbaltritt in den Allerwertesten im richtigen Moment ¬ die Gastgeber rissen das Ruder noch herum und siegten 100:84. An den zweiten erspielten Saisonerfolg ¬ einen Sieg bekam der TVM bekanntlich am "Grünen Tisch" zugesprochen ¬ mochte man nach den ersten beiden Vierteln nicht so recht glauben. Die Einheimischen, die auf ihre Aufbauspieler Sertan Akarsu und Dr. Alexander Schnedlitz verzichten mussten, lagen 42:54 zurück und erweckten nicht den Eindruck, als hätten sie noch eine große Überraschung auf Lager. "Furchtbar war das am Anfang", analysierte Übungsleiter März später und sprach davon, dass Basketball "ein bisschen wie Wellenreiten" sei, sein Team aber nie richtig gemerkt habe, "wann und woher die Wellen kommen". Beim Stande von 54:64 im dritten Viertel muss der TVM die Erfolgswelle erwischt haben. Zitat Der Trainer hat in der Pause von uns verlangt, dass wir in der zweiten Halbzeit keine 35 Punkte des Gegners mehr zulassen dürfen ¬ das haben wir geschafft. Der Memminger Basketballer Bernhard Prinz Es muss eine unscheinbare Welle gewesen sein, denn eine entscheidende Szene ¬ etwa ein Drei-Punkte-Wurf oder ein schneller Angriff über mehrere Stationen mit tollem Abschluss ¬ gab es nicht. Womöglich waren es die drei von vier Freiwürfe, die Jan Babicky zum 57:64 verwertete oder die je zwei Treffer, die Seidel und Samir Turohan wenige Sekunden später zum 61:64 folgen ließen. Erneut ein verwandelter Freiwurf sowie ein "Dreier", beide von Babicky, sorgten für die 65:64-Führung, die sowohl Memmingen als auch die Gäste überraschte. Ein kurzes Aufbäumen der Korbjäger aus Germering erstickten Babicky und Frank Wassermann im Keim. 76:68 stand es vor dem letzten Viertel der Partie, in dem der TV Memmingen mehrere gute Chancen vergab, sich abzusetzen. Viereinhalb Minuten vor Schluss ¬ der TVM führte dank acht Punkten in Serie von Matthias Mantel (4), Prinz und Wassermann mit 87:75 ¬ feierten die zahlreichen Fans auf der Tribüne der Bismarckhalle schon den Sieg. Auf der Memminger Bank wollte allerdings noch niemand so recht mitjubeln, da jeder wusste, was jüngst in Rosenheim passiert war: In den beiden Schlussminuten hatte der TVM vor einer Woche einen klaren Vorsprung aus der Hand gegeben. "Nahe an der Krise" Dies passierte am vergangenen Samstag nicht, weil der TV Memmingen bis zum letzten Korb der Partie durch Nils Ruttmann konzentriert blieb. "Wir waren nahe an einer Krise, aber jetzt bin ich sicher, dass es einen Schub gibt", zeigte sich TVM-Korbjäger Seidel am Ende erleichtert. An eine Fortsetzung des Erfolges glaubt auch Trainer März: "Wir haben gegen Schwabing sehr gut gespielt und in Rosenheim einen sicheren Sieg vertändelt, nun sind wir endlich belohnt worden."

TV Memmingen: Matthias Mantel (22 Punkte), Hakki Uygun (20), Michael Seidel (16), Jan Babicky (15), Frank Wassermann (10), Samir Turohan (7), Bernhard Prinz (6), Nils Ruttmann (4), Jaro Hanzalek.







TVM VERSCHENKT PUNKTE AN DER SÄBENER STRASSE

Nach sehr engagiertem Auftritt verlieren der TV Memmingen beim FC Bayern München 3 in der Verlängerung Bereits zum dritten Mal in dieser Saison musste sich die Basketballmannschaft des TV Memmingen in der Verlängerung geschlagen geben. Beim Tabellenzweiten Bayern München wurde sogar ein zwischenzeitlicher 14-Punkte-Vorsprung aus der Hand gegeben. Dabei hatte der Oberligaaufsteiger das mit Abstand beste Spiel der Saison abgeliefert und sich erneut selbst um die Punkte gebracht. So stand am Ende eine knappe 84:90 (79:79, 45:45) – Niederlage zu Buche; umso ärgerlicher, da der Tabellenzweite aus München in der regulären Spielzeit nur einmal geführt hatte (beim Stand von 3:2), und nur zweimal ausgleichen konnte; zur Pause und mit dem Schlusspfiff.

Der Spielstart verlief ganz im Sinne von Trainer Gerald März, der sein Team für die Partie gegen die im Schnitt einen Kopf größere Mannschaft mit Profibasketballern aus München mit den Worten „Attack the basket“ (dt. Greif den Korb an) einstellte. März, selber mit 2,06 Metern Körpergröße ehemaliger Center der Nationalmannschaft Österreichs, weiter in der Besprechung: „Es gibt nichts, was wir Großen mehr hassen, als wenn ein kleiner Forward oder Guard mit Tempo auf uns zugerast kommt.“ Die Nachricht kam bei den Spielern an und sofort wurde der Korb attackiert. Besonders Aufbau Alexander Schnedlitz (der frisch operierte Akarsu war noch nicht einsatzbereit) und Matthias Mantel waren anfangs nicht in den Griff zu kriegen und erspielten die frühe 20:11-Führung nahezu im Alleingang. Am Brett wurden zwar immer wieder Rebounds hergegeben, allerdings für die Größenverhältnisse im akzeptablen Rahmen. So konnte der TVM auch in der Folge die Führung ausbauen, bis zum zwischenzeitlichen 38:24. Dann verletzt sich Mantel am Fuß und musste die Partie beenden. In einer Schwächephase danach wurde der Vorsprung immer kleiner, bevor zur Pause sogar der Ausgleich fiel (45:45). Bis auf die Verletzung Mantels war die Stimmung dennoch hervorragend, hatten doch die Memminger auswärts beim Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten alleine das Spiel bestimmt und den Gegner zum Reagieren gezwungen. Zudem war der Oberliga-Topscorer der Gastgeber bei abwechselnd Michael Seidel und Hakki Uygun unter dem Korb in großer Bedrängnis. So begann die zweite Halbzeit so wie die erste und schnell war wieder ein solider Vorsprung erzielt (54:49), der das ganze Spiel gehalten wurde; der FCB kam nie auf unter drei Punkte heran, um möglicherweise auszugleichen – bis zur Schlussminute. Zuvor konnte neben starken Angriffen auch die Verteidigung überzeugen (im dritten Abschnitt ließ der TVM nur 13 Punkte zu); besonders Jan Babicky tat sich mit sechs Ballgewinnen hervor. Als später Seidel und Samir Turohan ausgefoult waren, kam Andreas Spitzhüttl nach eineinhalb Jahren Verletzungspause zu einem starkem Comeback. Ebenfalls dabei, aber noch nicht eingesetzt, war Benni Prinz, der schon früher zu mit dem TVM in der Oberliga spielte. Elf Sekunden vor dem Ende war beim Stand von 79:75 die Partie eigentlich entschieden: Ein taktisch kluges TVM-Foul zwang den Gastgeber an die Freiwurflinie (wodurch ein Dreipunktewurf verhindert wird) und nichts sollte mehr anbrennen. Danach holte jedoch vom absichtlich verworfenen zweiten Wurf die Gastgeber selbst den Rebound und wurden wieder gefoult. Nach den zwei Freiwürfen wurde es dann hitzig, als sechs Sekunden vor dem Ende nach dem erneut absichtlich verworfenen zweiten Freiwurf der Ball ins Aus sprang und zunächst dem TVM beim Stand von 79:77 zugesprochen wurde: Die Schiedsrichter revidierten die Entscheidung; der Gegner bekam den Ball und punktete zum Ausgleich. In der Verlängerung stand es lange 81:81 bevor der TVM zweimal nicht punktete und schon 81:85 hinten lag. Nach Uyguns Dreier zum 84:87 gab es noch einen kurzen Hoffnugsschimmer; als die folgenden Freiwürfe vom Gastgeber allerdings beide verwandelt wurden, war die Partie entschieden. In einen nahezu lückenlos überzeugenden Auftritt (März hinterher: „Das war richtig stark.“) hatte am Ende möglicherweise noch das Quäntchen Erfahrung gefehlt, um den Tabellenzweiten zu besiegen. Es ist allerdings offensichtlich, dass der Aufwärtstrend der letzten zwei Wochen anhält und die Leistung in der Mannschaft sich stetig steigert. In der Tabelle bleibt der siebte Platz erhalten.

TV Memmingen: Hakki Uygun (20 Punkte), Jan Babicky (15), Michael Seidel (14), Alexander Schnedlitz (13), Samir Turohan (6), Matthias Mantel (6) ,Bernhard Prinz (5), Frank Wassermann (5), Andreas Spitzhüttl, Nils Ruttmann, Benni Prinz

Am kommenden Samstag, gastiert die DJK SB München beim TV Memmingen in der Bismarckhalle. Anpfiff ist um 19.30 Uhr; die Vorstellung beginnt um 19.15 Uhr. Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen TVM-Seite oder der Seite der Abteilung Basketball im Internet unter http\\basketball.tv-memmingen.de.

 

 

ZUR WINTERPAUSE IM MITTELFELD FESTGESETZT

Die Basketballmannschaft des TV Memmingen erreicht 85:76 - Auswärtssieg

Am letzten Spieltag der Hinrunde der Oberliga Süd konnte der TV Memmingen einen richtungsweisenden Auswärtssieg beim Tabellennachbar, der BG Leitershofen/ Stadtbergen II, landen.  Durch das 85:76 überwintert der TV Memmingen mit 8:14 auf Platz sieben der zwölf Teams starken Liga und hat bereits sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Auffällig beim Sieg: Erneut waren es mit Matthias Mantel (20 Punkte), Sertan Akarsu (18), Hakki Uygun (17),  Michael Seidel (14) und Jan Babicky (10) fünf Spieler, die zweistellig punkteten.
 
„Der Sieg liegt hier und wartet auf den, der ihn mehr will. Und wir werden die sein, die ihn mehr wollen!“, waren die Worte, mit denen Trainer Gerald März seine Spieler aufs Feld schickte; und es fruchtete: Statt dem inzwischen üblichen hohen Rückständen schon in den Anfangsminuten startete die Partie ausgeglichen – allerdings ließen einige Unkonzentriertheiten in der Verteidigung den Gegner zu einfachen Punkten kommen, so dass es zwischenzeitliche 13:14 stand. Nach einem starken 15:2 – Lauf stand es drei Minuten später allerdings schon 28:16 für den TVM.

Anstatt den hohen Vorsprung jedoch auszubauen haderten die Akteure beider Seiten verstärkt mit dem Kampfgericht, das wiederholt Fehler bei der offiziellen Mitschrift machte. Mehr aus dem Konzept bringen liessen sich davon die Maustädter, die Abschnitt zwei mit 13:18 verloren und somit nur noch 39:36 zur Halbzeit führten.

Aufbau Akarsu nach Leisten-OP bärenstark

Nach der Pause konnte die Mannschaft dann erstmals die von Trainer März für die Partie geforderte harte und aggressive Defensiv- und Reboundarbeit effektiv umsetzen; besonders hervor taten sich beim Rebound Mantel (zehn Rebounds) sowie Seidel (sieben). In der Defensive gelangen Babicky und Uygun zusammen fünf Ballgewinne. Als Aufbau agierte Akarsu gewohnt souverän nach seiner Leistenoperation, der das Glanzstück vollbrachte, 37 Minuten lang das Spiel zu machen ohne ein einziges Mal den Ball zu verlieren. So konnte das dritte Viertel deutlich mit 22:13 gewonnen werden (Stand: 61:49).

In der Folge kam es in der immer mehr zerfahrenen Partie noch zu diversen kleineren Streitigkeiten zwischen Spielern beider Teams und dem Schiedsrichtergespann. Besonders kurios: Als im hektischen Schlussabschnitt (die Gastgeber hatte einige Dreier getroffen und hofften durch schnelle Fouls noch das Spiel zu drehen) ein Leitershofener Akteur mit dem TVM-Spieler Frank Wassermann aneinander geriet, ging Samir Turohan schlichtend zwischen beide und wollte die Situation beruhigen und wurde vom Schiedsrichter vom Feld geschickt und musste auf der Bank das Spiel zu Ende betrachten. Dass der Sieg aber zu keinem Zeitpunkt mehr gefährdet wurde, lag an vor allem an der Memminger Paradedisziplin – der Freiwurfquote: Die Gastgeber versuchten durch schnelle taktische Fouls den Vorsprung zu verringern, doch für das beste Team der Liga von der Freiwurflinie versenkten Akasu (drei), Babicky (zwei), Uygun (zwei) und zuletzt Mantel (zwei) neun von zehn Versuchen in den zwei Schlussminuten.

März´ Schlussworte nach dem Sieg, „Trotz zerfahrenem Spiel, schwachem zweiten Viertel und Streits mit den Schiedsrichter haben wir keinen Zweifel daran gelassen, dass wir den Sieg wollen“ trafen den Kern genau. Mit hohem Einsatz, vor allem in den Abschnitten eins und drei sicherte der TVM den wichtigen Sieg. Zudem erwies sich die Verletzung des im Spiel umgeknickten Bernhard Prinzglücklicherweise lediglich als Dehnung. Damit ist die Hinrunde auf Platz sieben liegend ohne aktuelle Verletzte beendet; die Rückrunde beginnt am 06.01.2007 mit einem Heimspiel in der Memminger Bismarckhalle

TV Memmingen: Matthias Mantel (20), Sertan Akarsu (18), Hakki Uygun (17), Michael Seidel (14), Jan Babicky (10), Nils Ruttmann (2), Samir Turohan (2), Bernhard Prinz (2), Frank Wassermann, Benni Prinz, Jaroslav Hanzalek, Andreas Spitzhüttl

Am vergangen Wochenende musste sich dagegen die Zweite Herrenmannschaft in der Kreisliga Südwest im Spitzenspiel gegen den SC Vöhringen mit 83:105 geschlagen geben und vorerst aus dem Aufstiegsrennen verabschieden.


 

 

NUR FÜNF MINUTEN IM SPIEL GEHALTEN

Basketball: TV Memmingen verliert beim Tabellenführer 67:105

Gegen den designierten Regionalliga-Aufsteiger der SJ Gröbenzell, die mit 26:0 Punkten und drei Siegen Vorsprung die Oberliga Süd anführen, konnte die Basketball-Mannschaft des TV Memmingen nur fünf Minuten im Spiel bleiben. Zur Pause war die Partie schon entschieden (32:62), am Ende stand ein klares 67:105 zu Buche.

Ohne den angeschlagenen Frank Wassermann (Knie) und Benni Prinz (Beruf) starteten die Maustädter ordentlich ins Spiel und konnten trotz zwei schneller gegnerischer Dreier ins Spiel finden; nach fünf Minuten stand es 13:13. Danach war allerdings schon der erste Bruch im Spiel gegen den Ligaprimus zu sehen; zu schnelle und schlecht ausgewählte Würfe brachten die eigenen Akteure schnell um das Vertrauen in die eigene Stärke. Im Gegenzug wurde kontinuierlich gepunktet (19:28 nach zehn Minuten).

Nach der ersten Viertelpause häuften sich zudem noch die Ballverluste, was dazu führte, dass der Gegner Schnellangriff um Schnellangriff laufen konnte – sonst eigentlich die Paradedispziplin des TVM. Der Rückstand wuchs weiter und einzelne starke Aktionen waren nicht genug, um auch nur ins Spiel zurückzufinden. Nach einem katastrophalem zweiten Viertel (13:34) waren die Punkte zur Halbzeit schon vergeben (Stand:32:62).

In der Pause fand Trainer März dann die richtigen Worte; er gab vor, Hälfte zwei als Vorbereitung zu sehen für die kommende Aufgabe gegen Wasserburg und alle 80 Ballbesitze ernst zu nehmen. Dementsprechend entspannter starteten die TVM – Akteure trotz des hohen Rückstands in die zweite Halbzeit, und konnten ein weiteres Katastrophenviertel verhindern; zwar wuchs der Rückstand noch ein bisschen, allerdings war auf dem Feld inzwischen auch der Wille zu sehen, sich nicht „abfertigen“ zu lassen; besonders hervor taten sich hier die Bankspieler, die nach der Pause verstärkt zum Einsatz kamen: Die meisten Punkte sammelte so Samir Turohan (15), Alexander Schnedlitz (der den leicht angeschlagenen Sertan Akarsu nach der Pause ersetzte) machte verstärkt Druck auf den Aufbau  und Nils Ruttmann sorgte für die meisten Korbvorlagen (fünf) und Ballgewinne (drei).

Gegen Ende bekamen allerdings die Schiedsrichter noch Arbeit, durch haufenweise Diskussionen (Provokationen auf der einen sowie Frust auf der anderen Seite) gab es auf beiden Seiten einige technische Fouls, bevor am Ende Jaroslav Hanzalek in einer unglücklichen Situation disqualifiziert wurde: Er hatte dem Schiedsrichter nach einem technischen Foul provoziert und fehlt jetzt voraussichtlich zwei Einsätze. Das genaue Urteil steht aber noch aus. Schon nach der Partie richtete März den Fokus auf das kommende Wochenende – „das wichtigste Wochenende für den TVM – Basketball 2007“. Der Blick auf die Tabelle gibt März recht: Mit 10:16 Punkten steht der TVM auf Platz sieben; die gastierenden Wasserburger auf dem vorletzten elften Platz mit 6:20 Punkten. Bei einem Sieg wäre der Abstieg ad acta gelegt (direkter Vergleich gewonnen gegen vier der fünf Teams hinter dem TV), bei einer Niederlage hätten alle Teams von Platz sieben bis elf zwischen acht und zehn Pluspunkten, bei einer Niederlage mit über acht Punkten – das Hinspiel ging 97:89 für den TVM aus – wäre sogar noch ein direkter Vergleich verloren gegangen: Im Basketball entscheidend, da die Korbdifferenz nicht zählt bei Punktgleichheit, sondern der direkte Vergleich. Dann würde es noch mal richtig spannend.

TV Memmingen: Samir Turohan (15 Punkte), Michael Seidel (12), Jan Babicky (9), Alexander Schnedlitz (7), Hakki Uygun (7), Matthias Mantel (6), Bernhard Prinz (4), Andreas Spitzhüttl (3), Jaroslav Hanzalek (2), Sertan Akarsu (2), Nils Ruttmann

Das bisherige „Saisonhighlight“ gegen des TSV Wasserburg beginnt am kommenden Samstag, den 20.01.2007 um 19.30 Uhr in der heimischen Bismarckhalle am Kaisergrabe 47.

 

 

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