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07/06/2010 TRIATHLON: 17. Erdinger Triathlon

Am Sonntag, 04.07.210 hat das Wetter beim 17. Erdinger Triathlon (1,5-45-10) allen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei 16°C Wassertemperatur, Dauerregen und kühlen Außentemperaturen war dennoch ein rekordverdächtig starkes Feld von Topathleten bereit sich ins Wasser zu werfen und einen spannenden Wettkampf zu bestreiten.

Christian Brader machte ein gutes Rennen, doch gegen den amtierenden Weltmeister auf der Mitteldistanz (2-90-21) Michael Raelert, konnte er nicht ankommen. Mit einer guten Radzeit und dem viertschnellsten 10 Kilometer Lauf zum Schluss (35:13min), wurde er Sechster hinter weiteren herausragenden Athleten, Ironmenfinishern und Profis. Martin Schädle, der seinen ersten Wettkampf der Saison bestritt, zeigte herausragende Leistung in der Verfolgung auf dem Rad und kletterte Position um Position nach vorne. Als fünfzehnter von über 450 Athleten kam er in einer Zeit von 2:09 Stunden fast in Reichweite der Top-10-Platzierungen.

"Zuerst sind die Zehen kalt, dann blutig"

Die wohl größte Herausforderung in Erding war neben den kalten Wassertemperaturen der anhaltende Regen, der viele Athleten durch Unterkühlung zum Abbruch des Rennen Zwang. Christian und Martin beklagten sich nach dem Rennen einstimmig über Unterkühlte Zehen, die erst gegen Ende des Rennens wieder auftauten. Dadurch war überhaupt nicht an einen fein koordinierten Laufstiel zu denken. Da alle schnellen Athleten beim Wechsel vom Rad zum Laufen barfuß in die Schuhe schlüpfen, sorgte der Schlamm aus der Wechselzone und durchweichte Haut für brennende und blutige Zehen. Was für ein Glück, wenn das Ziel dann endlich in Sichtweite ist!

Was für Martin der Einstieg in die bevorstehende Saison war, ist für Christian ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg in Richtung Ironman Regensburg am 1. August, denn dort will er auf dem Höhepunkt seiner Form sein.