Aktuelle Informationen vom TV Memmingen

24.04.2018 Basketball: Bayerische Meisterschaften U18 und U16

U18 holt Bronze // U16 erspielt Silber und qualifiziert sich damit für die SüdOstDeutschen Meisterschaften 

Am vergangenen Wochenende kam es in Memmingen zum Finalturnier um die Bayerische Meisterschaft der U18-jährigen

Neben dem Gastgeber TV Memmingen nahmen unter anderem auch noch der Topfavorit TS Jahn München und die Bamberger Jugend vom TSV Breitengüßbach teil. 

Das Allgäuer Team um Trainer Igor Vucevic wollte den Heimvorteil nutzen und für die ein oder andere Überraschung sorgen. 

Leider haben die Hausherren gleich das allererste Spiel des Turniers verschlafen und gegen den TSV Breitengüßbach mit 38:78 eine derbe Auftaktpleite hinnehmen müssen. 

Im zweiten Spiel wartete dann die DJK Neustadt an der Waldnaab. Dieses Mal waren die Memminger konzentriert und konnten sich mit einem 74:50 Sieg ins Turnier zurück kämpfen.  

Damit stand aber fest, dass man im Halbfinale auf den Topfavorit vom TS Jahn München trifft. Die Memminger begannen furios und lagen sogar mit 18:13 in Front. Dann aber schwanden die Kräfte, man musste sich am Ende mit 35:53 geschlagen geben und es ging in das Spiel um Platz 3. Der Gegner hieß Nürnberger Basketball Club, die im 2. Halbfinale knapp gegen den TSV Breitengüßbach unterlagen. Nürnberg hatte nach dem Kräfte zehrenden Turnier selbst keine Körner mehr und unterlag dem Memminger Team mit 75:52. Igor Vucevic und sein Team konnte sich über ein sehr gelungenes Turnier und den 3. Platz in der Endabrechnung freuen, auch wenn man sich insgeheim vielleicht einen Platz im Finale erträumt hatte.

In diesem Finale besiegte der TS Jahn München die Breitengüßbacher klar mit 59:45 und feierte die verdiente Bayerische Meisterschaft.  

Für die U18 des TV Memmingen spielten: Janos Aberle, Ado Eschini, Jan Hanzalek, Tom Kimpel, David Meine, Rasko Mitrovic, Marvin Müller, Elija Onar, Egino Rau, Andre Rupp, Mauro Santalucia und Denis Schmaland  

 

Parallel dazu ging es für die Memminger U16 im Unterfränkischen Lohr am Main ebenfalls um die bayerische Krone

Hier wartete mit dem FC Bayern München auch wieder der alte Rivale aus den vergangenen Jahren. 

Aber zuerst ging es in den Gruppenspielen gegen die Baskets aus Regensburg und den TSV Breitengüßbach. 

Das Team von Trainer Alvir Salcin war von Anfang an hoch konzentriert und zeigte schon im ersten Spiel gegen Regensburg, dass man sich viel vorgenommen hat. Die Baskets hatten dem schnellen Spiel der Maustädter nichts entgegen zu setzen und so gewannen die Allgäuer Korbjäger verdient mit 82:44. Am Samstag Abend kam es dann zum wichtigen Duell um den Gruppensieg gegen den TSV Breitengüßbach. 

Es entwickelte sich ein regelrechter Basketballkrimi. Den körperlich überlegenen Breitengüßbachern setzten die Memminger ihren unbändigen Siegeswillen und die bärenstarke Verteidigung entgegen. Jeder einzelne Spieler des Teams schulterte seine Aufgabe und gab alles für die Mitspieler. Nachdem 3 Memminger Spieler ausgefoult auf der Bank Platz nehmen mussten, nahmen die verbliebenen Memminger Ihr Herz in die Hand und drehten einen 5 Punkte Rückstand zu einem grandiosen 51:46 Erfolg und dem damit verbunden Gruppensieg. Damit ging man im Halbfinale dem Dauerrivalen vom FC Bayern München aus dem Weg, denn man spielte am Sonntag Vormittag gegen den Post SV Nürnberg. Hier bewiesen die Salcin-Jungs einmal mehr, aus welchem Holz sie gestrickt sind und zerlegten die Nürnberger regelrecht mit 84:55. 

Im Spiel um Platz 3 gewann der Post SV Nürnberg gegen den TSV Breitengüßbach. 

Da der FC Bayern jedes seiner Spiele souverän gewinnen konnte kam es zur Neuauflage des letztjährigen Finales um die Deutsche Meisterschaft: Memmingen gegen München. 

Angetrieben von den rastlosen Fans zeigten die Maustädter vor allem in der ersten Halbzeit grandiosen Basketball und lagen verdient mit 30:21 in Führung. 

Die Sensation lag in der Luft. 

Nach der Pause waren die Münchner aber besser auf das Spiel der Memminger um Ihre 3 GoTo-Guys Lukas Schnug, Jakob Prinz und Josua Schnug eingestellt. 

Eine Reihe von Ballverlusten und Unkonzentriertheiten ermöglichten den Münchnern leichte Punkte und einen 10 Punkte Vorsprung. Eine Allgäuer Aufholjagd konnten die Oberbayern erfolgreich abwehren und so stand am Ende ein 44:53 für die Münchner und damit die Bayerische Meisterschaft auf der Anzeigetafel. Mit dem dennoch tollen 2. Platz qualifizierten sich die Memminger hoch verdient für die SüdOstDeutsche Meisterschaft in zwei Wochen auf dem Gelände des FC Bayern München. Trainer Alvir Salcin war sehr stolz auf seine Jungs nach diesen tollen Spielen und freut sich schon auf die Revanche. 

Für den TV Memmingen spielten erfolgreich: Fabio Albanese, Matteo Santalucia, Akram Bensadoun, Sergen Berkyürek, Lukas Schnug, Jakob Prinz, Benjamin Salcin, Josua Schnug und Romeo Tassinari 

Nachwuchsbundesliga U19 

NBBL Playdowns: Science City Jena vs. BBU Allgäu/Memmingen 62:58 (33:35) 

Kampf um den Klassenerhalt geht weiter 

BBU Allgäu/Memmingen muss nach der knappen 62:58-Niederlage in Jena in die zweite Runde der NBBL Playdowns 

Im entscheidenden dritten Playdown-Spiel bei Science City Jena unterlag BBU Allgäu/Memmingen am Ende knapp mit 62:58 und muss in die zweite Abstiegsrunde gegen die Rockets aus Gotha. Im Vergleich zu Spiel zwei, das die Mannschaft von Coach Chris Ensminger noch deutlich für sich entscheiden konnte (70:48), wollten die Ulmer Würfe in der Do-or-Die-Partie in Thüringen nicht fallen – nur 31 Prozent der Ulmer Würfe aus dem Feld fanden ihr Ziel, während sich Jena mit seinen 17 Offensivrebounds viele zweite Chancen sicherte. „Jenas Offensivrebounding und unsere eigenen Ballverluste haben den Unterschied ausgemacht“, so Ensminger, der sich zufrieden mit der ersten Hälfte (33:35) zeigte. Dann aber leisteten sich die Ulmer im dritten Viertel mehr Ballverluste als sie Punkte erzielen konnte, sodass Science City die Führung übernahm – und diese nicht mehr hergab.  

Am Sonntag kommt es für Chris Ensminger nun zu einer Reise in die Vergangenheit: In der zweiten Runde der Playdowns trifft BBU Allgäu/Memmingen auf die Rockets; Spiel eins findet am Sonntag in Gotha statt – also dort, wo Ensminger vor seinem Umzug nach Ulm vier Jahre zuhause war. „Ich kenne die Jungs der Rockets alle und werde unser Team gut auf Sonntag vorbereiten“, verspricht Ensminger.  

Chris Ensminger (Head Coach): „Jenas Offensivrebounds und unsere eigenen Ballverluste haben letztlich den Unterschied ausgemacht. Wir haben eine solide erste Hälfte gespielt, doch im dritten Viertel hatten wir mehr Turnovers als Punkte, während Jena einige schwierige Würfe getroffen und das Momentum auf seine Seite geholt hat. Jena wollte den Sieg einfach zehn Prozent mehr als wir.“ 

Topscorer: Latrell Großkopf (18), Adam Krasovec (15), Moritz Krimmer (13, 9 Rebounds) 

Auf den Bildern: 

Bild 1: die Vize-Bayerischen Meister der U16 von links: 

Josua Schnug, Jakob Prinz, Benni Salcin, Lukas Schnug, Akram Bensadoun, Romeo Tassinari, Matteo Santalucia, Sergen Berkyürek, Fabio Albanese und Coach Alvir Salcin  

Bild 2: Lukas Schnug beim Zug zum Korb  

Bild 3: Matteo Santalucia beim Korbwurf 

Bild 4: Coach Alvir Salcin in der Auszeit

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