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16.05.2017 Basketball: TV Memmingen lebt den Basketballtraum - U14 sensationell für Deutsche Meisterschaft qualifiziert

Es war die Zeit für Superlativen und mit diesen gingen die Verantwortlichen beim TV Memmingen am vergangenen Wochenende nicht gerade geizig um. Sensationell, unglaublich, übermenschlich, grandios waren nur einige Begriffe, die dem Trainerduo Jaro Hanzalek und Alvir Salcin mit Freudentränen in den Augen am Sonntag Nachmittag in der Münchner Säbener Strasse über die Lippen gingen. 

Gerade hatten die Memminger Jungs im entscheidenden Spiel die Frankfurter Eintracht mit einer hervorragenden Leistung 60:41 besiegt und damit die Qualifikation zum Top4 - dem Finalturnier um die Deutsche Meisterschaft klar gemacht. Los ging die Erfolgsgeschichte schon am Samstag Abend als die Maustädter Fighter in einem knappen und hochklassigen Spiel den Tabellenersten aus der Südwestquali, die BSG Ludwigsburg, mit 66:58 besiegen konnten. Wieder einmal zeigten die bis in die Haarspitzen motivierten Allgäuer Basketball vom Feinsten. Basierend auf der starken Verteidigung, die es dem Gegner in jedem Angriff schwer macht, Punkte zu erzielen, liefen die Angriffe flüssig und der Ball wurde gut verteilt. Auch wenn die Distanzwürfe in diesem Spiel noch nicht in der notwendigen Konstanz Ihr Ziel fanden, verstand es das Team die Bälle unter den Korb zu bringen und zu verwerten.  

Da Bayern München im 2. Spiel hoch gegen Frankfurt gewinnen konnte, wollten die Coaches Jaro Hanzalek und Alvir Salcin im nächsten Spiel gegen Bayern alles auf eine Karte setzen und den Meister des Vorjahres unter Druck setzen. Die Oberbayern verstanden es in diesem Spiel aber hervorragend, den schnellen Händen der Memminger zu entkommen und trafen nach Belieben. Nachdem sich auch noch Jakob Hanzalek eine Rückenverletzung zuzog, war der Damm gebrochen und die Memminger akzeptierten die Niederlage, vor allem weil es, wie so oft in diesem Duell, am Ende nochmal knapp wurde und dadurch die Stimmung positiv war. Da Frankfurt Ludwigsburg geschlagen hatte kam es jetzt zum „Endspiel“ um den 2. Platz zwischen den Hessen von Eintracht Frankfurt und dem TV Memmingen. Die Memminger Fans verwandelten die Halle erneut zu einer Heimhalle und feuerten die Truppe unermüdlich und lautstark an. Jakob Hanzalek biss auf die Zähne, zeigte wieder eine grandiose Leistung und gemeinsam mit Josua Schnug, Leon Alexander und Jakob Prinz trieben sie die komplette Memminger Mannschaft an. Jeder einzelne Spieler wusste um die Bedeutung dieses Spiels und ging an das persönliche Limit. Die Topspieler der Frankfurter konnten in Schach gehalten werden und vorne fielen auch endlich die Würfe aus der Entfernung in den gegnerischen Korb. 

Schon 3 Minuten vor Ende war klar, Frankfurt hat aufgegeben und unter dem tobenden Applaus erreichten die Maustädter den größten Erfolg der Memminger Basketballgeschichte. Bayern München verlor das letzte Spiel gegen Ludwigsburg, sicherte sich aber dennoch den Titel. Der Vize-Süddeutsche Meistertitel geht ins Allgäu und die Qualifikation zum Top4 Finalturnier in 2 Wochen wieder auf dem Gelände des FC Bayern München ist erreicht. Hier geht es im Halbfinale gleich gegen den Hochkaräter aus dem Norden, nämlich die Jugend von DBC Berlin. Im zweiten Halbfinale stehen sich der Gastgeber und Titelverteidiger FC Bayern München und die TuS Lichterfelde gegenüber. 

Jaro Hanzalek antwortete überglücklich und mit Tränen in den Augen nach dem Spiel: „Wir sind so stolz auf unsere nie aufgebenden Jungs. Die Saison war hart und unsere Spieler gingen wieder an Ihre Leistungsgrenze und das mit Erfolg. Ich musste selbst staunen, was das Team mit 2 Spielen in den Knochen noch zu leisten im Stande ist. Jetzt freuen wir uns mit den besten Fans im Rücken auf die Deutsche Meisterschaft ganz unter unserem Motto: OneTeam- OneDream“  

Für die Memminger spielten - auf dem Bild von links nach rechts: 

Jakob Prinz, Urs Dietenberger, Trainer Jaro Hanzalek, Elias Blum, Leon Alexander, Romeo Tassinari, Benni Salcin, Sergen Berkyürek, Fabio Albanese, Michele Deidda, Josua Schnug, Jakob Hanzalek und Trainer Alvir Salcin und Lucas Zettler (fehlt leider auf dem Bild)  

Auf den Bildern: Jakob Hanzalek und Jakob Prinz in Aktion und das Gewinnerteam inklusive den Erfolgs-Coaches

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